Bieroper der Ötscherland anläßlich 650-Jahre Stadt Scheibbs

 Beitrag der OLS zur 650-Jahrfeier der Stadt Scheibbs war die Aufführung einer Bieroper auf unsere Bude. Die verschiedenen Beiträge beschäftigten sich zwar mit Begebenheiten aus der Scheibbser Geschichte, waren allerdings nicht immer ganz historisch. Die Texte wurden  mit Musik von Studentenliedern unterlegt.

Einige Bilder von der internen Uraufführung am 14. Juni 2002   Ø

Bericht / Einladung  der NÖ LOKAL - West (Media print) vom 3.Oktober 2002 Ø

Aufführungstermine      4. + 11. Oktober 2002, 29. November 2002

Aus der NÖN über die Vorstellung vom 4. Oktober 2002: Ø

Nachstehend Links zu Kostproben:

Rückblick auf die Bieroper

Wenn man deren Inhalt und Ablauf streng nach studentischer Tradition  betrachtet, so könnte man behaupten, dass es mehr eine Aneinanderreihung von historisch belegten Begebenheiten, als eine heitere Tragödie, mit blutigem Ende war. Wir, die Initiatoren dachten uns aber, die bewegte Geschichte unserer Stadt Scheibbs bietet eine Unmenge, das heutige Leben in ihr prägende Ereignisse. Aus jeder Historie hätte man eine Bieroper, bestehend aus Dichtung und Wahrheit, Ernst und Humor, Liebe, Eifersucht, Rache und Tod zusammenstellen können. Da wir unseren Beitrag zu den Feierlichkeiten der 650-Jahrfeier leisten wollten, sollte die Aufführung abendfüllend sein und deshalb entschlossen wir uns für eine humorvolle Aneinanderreihung geschichtlicher Abläufe. Die anfängliche Skepsis, ob so eine Bieroper bei der Bevölkerung Anklang finden wird, schwand zusehends, je intensiver wir uns mit den Texten beschäftigten. Der Stoff ging uns nicht aus und hätte gereicht für mehrere Fortsetzungen. Schließlich trafen wir die Auswahl gemeinsam mit allen übrigen darstellenden Bundesbrüdern. Nach den ersten Proben konnte man bereits die Begeisterung aller Beteiligten feststellen, denn jeder würzte seinen Part auf seine Weise noch auf. So entstanden Lachsalven, erst während der Proben bei uns  und später noch mehr beim Publikum. An dieser Stelle sei  unser Bb Schlumpf erwähnt, der gekonnt durch die Aufführung führte und uns  Regieanweisungen gab. Seine Idee war es auch, mit einem Minimum an Aufwand zu spielen. So genügten uns lediglich einige leere Bierkisten als andeutungsweise Kulissen. Als „Kistenschinder“ fungierte in dankenswerter Weise Bb Lohengrin, der es nicht immer leicht hatte alle auf den richtigen Ton einzustimmen. Die drei Aufführungen auf unserer Bude waren unerwartet ein jedes Mal „ausverkauft“, obwohl der Besuch für Jedermann/frau gratis war. Rückblickend darf man sagen, dass wir selbst überrascht sind von dem positiven Echo und dem Lob, welches wir ernten durften. So gesehen haben wir uns - die OLS  - einige Sympathien mehr in der Bevölkerung erworben. Roméo