Trauerkneipe für Bundesbruder Rasputin

 

Unser verdienter Bundesbruder Mag. Hans Teufel vulgo Rasputin (* 15.03.1952, rezipiert bei der OLS 16.06.1968) ist  am 4. Juni 2004 plötzlich verstorben!

Sein Begräbnis fand  am Samstag, dem 12. Juni 2004, in Ruprechtshofen statt.

 

4 Ötscherländer gaben Bbr. Rasputin das Geleit zur letzten Ruhestätte. Bbr. Agamemnon gab dem Verstorbenen des Burschenband der Ötscherland mit ins Grab.

Die Trauerkneipe für unseren verstorbenen Bundesbruder Mag. Hans Teufel vulgo Rasputin fand am Samstag, dem 26. Juni 2004, statt.

Nachstehend die Würdigung von Rasputin - verfasst von Schlumpf - vorgetragen von Dr. Smoky.


Hans Teufl vulgo Rasputin

Unsere Korporation führte bis jetzt 4 Couleurfamilien. Mit dem Tod unseres Bundesbruders Rasputin erlischt nun eine. Sein Leibbursch, Sokrates, ist nicht mehr Mitglied und dessen Leibbursch, Dr.cer. Wickerl, ist ebenfalls vor Jahren von uns gegangen.

Hans Teufl, geboren am 15.März 1952 in Wien, aufgewachsen in einer Wirts, Fleischer und Viehhändlerfamilie in Ruprechtshofen, wurde am 16.Juni 1968 mit dem Couleurnamen Zwirn rezipiert. Zwirn deshalb, weil er von gewichtiger Statur war und seine mehr als 2 Zentner auch dementsprechend zu präsentieren verstand. Alle Prüfungen mit summa cum laude bestanden, geburscht am 14. Dezember 1968, wird er sofort Fuxmajor, bleibt dies über 2 Semester und übernimmt im Sommersemester 1970 die Senioratscharge und schlägt den Festkommers anlässlich des 4. Stiftungsfestes. Seine Aktivenzeit ist gekennzeichnet von einer urgewaltigen Aktivität: Seien es seine Bierduelle, die er praktisch alle gewinnt, weil er die Flüssigkeit einfach hinunterrinnen lassen kann, sei es seine Redegewandtheit, die ihm so manchen Fan, aber auch Kritiker einbringt, seien es seine klaren Vorstellungen von Verbindung, die er felsenfest vertritt. Er kauft sich ob seiner Kleidergröße wegen sogar eine eigene Wix, die er nach der Matura der Ötscherland spendet, er bringt die uns allen bekannte Bar in der Bude, das Fensterkreuz wird von ihm initiiert und gespendet, er fährt mit dem Moped, das er als erster in der Corporation besitzt, zu Vertretungsfahrten, übrigens ist er auch der erste Aktive mit einem Auto, ein 2CV mit ein bisschen Schräglage. Auf Rasputin lässt er sich umspitzen, weil er vielleicht seriöser wirken wollte. Übrigens hat er Jahre später gewaltig abgenommen, so auf etwa 80 kg, was sich allerdings nicht auf Dauer halten ließ.

Gemeinsam mit Charlie und Schlumpf geht er 1971 nach der Matura nach Wien zum Studium. Charlie und er beziehen die Wohnung in der Syringgasse, die für Jahre ein Treffpunkt couleurstudentischen Denkens und speziell ein innovatives Zentrum für die Ötscherland wird. Er betreibt sein Studium eher gemütlich, der Ötscherland bleibt er weiterhin verbunden. In den Jahren 1973 und 1974 ist er Kassier der Altherrenschaft.

Die Zeit bleibt nicht stehen, der Ötscherländerkreis in der Syringgasse zerfällt, andere Richtungen kommen zum Tragen, nicht nur geistig, sondern auch personell, und Rasputin kommt etwas abseits der studentischen Zirkel. Es wird in der Ötscherland still um ihn, viele kennen ihn nicht mehr. Doch manches von seinem Geist und seinen Idealen bleibt in manchen Bundesbrüdern, und so trifft die Nachricht von seinem Tod viele sehr intensiv.

Lieber Rasputin, wenn dich auch manche nicht kennen, an der von dir gebrachten Bar stand schon jeder, und sei sicher, jedes Quantum dort wird auch auf dich gebracht.

  Bundesbruder Rasputin, danke für alles! Heil Dir und FIDUCIT !