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Unsere "Flaschensammlung“ |
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Der
in die Ötscherlandbude Eintretende wird seltener von einem oder mehreren
anwesenden Bundesbrüdern herzlich begrüßt, dafür aber umso
auffallender von einer Unzahl anderer Anwesender, die sich auf der ganzen
Bude ausbreiten und dem Eintretenden einen bildhübschen
Empfang bereiten. Sie sind ein Blickfang. Nur ist es mit ihnen
leider so, dass sie nichts mehr zum Wohle der Menschheit beitragen. Man
bewahrt ihnen ein ehrendes Andenken. Sie ziehen zwar bewundernde Blicke
auf sich, wecken manch gute Erinnerung, präsentieren sich auffallend und
überall an allen nur erdenklichen Orten. Die
anderen aber, sind irgendwo unauffällig im Hintergrund oder warten
verborgen geduldig hinter einer Tür um zum Wohlbefinden der Auserwählten
beitragen zu können. Sie warten auf die Kenner und Genießer, welche
ihnen die zustehende Anerkennung erst zollen werden um sie dann in die
Versammlung der Anderen einzureihen. Zu
Budenabenden und zu den Veranstaltungen finden erfreulicherweise doch
einige Bundesbrüder den Weg auf die Bude und manche von ihnen verlassen
diese erst wieder zu sehr später Stunde. Wie mir scheint, fühlen sich
alle in der Gesellschaft der so zahlreichen stummen, da „inhaltlich
leeren Anwesenden“ nicht unwohl, denn „leere Flaschen“ haben bei uns
Erinnerungswert aber keinen gesellschaftlichen ..... Über
1300 solcher „Flaschen“ präsentieren sich bereits in Regalen, viele
warten noch, um einen Platz in so einem Regal zu finden, und die Zahl der
wartenden wird laufend größer. Nachdem
sich zur Zeit innerhalb der Aktivitas niemand finden lässt, der in der
Lage wäre neue Regale anzufertigen, hat sich der liebe Alte Herr, vulgo
Benjamin (einigen bekannt auch unter Prof. Manfred Butter) gefunden und
zwei wunderschöne Regale angefertigt, welche jetzt im kleinen Raum, der
auch den Kühlschrank und das Bierdepot beherbergt bewundert werden können. Die
Montage am 9.März wurde in bewährter Weise von Dr.Fidi (der sich selbst
unberechtigter Weise „da Oide“ nennt) generalstabsmäßig geplant. Als
Ausführenden erkor er seinen Schwiegersohn, Kbr.Hektor, der mit
aufmunternden Zurufen das Kunststück zuwege brachte, die Regale am
richtigen Ort, waagrecht, fest verankert und das alles in der vorgegebenen
Zeit zu montieren. Und das alles, trotz mehr oder weniger sinnvoll -
fachkundiger und sich zum Teil widersprechender Kommentare durch drei
Zuseher (Kontrollore, Inspektoren usw.)
Abschließend wurde das Werk durch die Beteiligten, Dr.Fidi,
Kbr.Hektor, Dr.Roméo und den beiden Rüdigers (Herwig Wai Die
Kollaudierung mit notwendig gewordener Durchführung von
Garantieleistungen erfolgte eine Woche
später.........Die Gewährleistungszeit beträgt zwei Jahre und endet am
15.3.2009. An
dieser Stelle sei aber dir, lieber Bbr.Benjamin auf das allerherzlichste für
deine Mühe gedankt. Komm, sieh dir an, wie schön sich deine Regale
machen, und vielleicht könnte dir auffallen, dass wir noch etliche
brauchen könnten.( wir denken ja nur an deine Zeiteinteilung in der
Pension........) |