Krambambuli

Das Reich beginnt mit dem Entzünden der Flamm’ und endet, wenn der letzte Tropfen des köstlich’ Gebräus seiner Verwendung zugeführt ist.“ So geschrieben in der Krambambuliordnung, die von Bbr. Wilhelm Loschnigg als Mag. Krambambuli dem Publikum der Kneipe vorgetragen wurde. Auch wenn der Topf in dem das Getränk gebraut worden war am Ende der Nacht bis auf den Boden geleert war, geendet hat das Reich Krambambuli wahrscheinlich in der ersten möglicherweise auch zweiten Februar-Woche. Genauer kann es nicht mehr festgestellt werden ...

  Eröffnet wurde der Tag der Krambambulikneipe bereits am Nachmittag des 27. Jänner mit den notwendigen Beschluss fassenden Sitzungen: Einem Wahl-Burschenconvent und einem Cumulativconvent, wo einerseits ein neues Aktiven-Chargenkabinett gewählt und andererseits die längst überfällige Statutenanpassung beschlossen worden ist. Die Führungsriege unserer Aktivitas bleibt auch nach der Neuwahl nahezu unverändert – Senior Bbr. Lukas Jungwirth an der Spitze, die Bbr.Bbr. Roland Wutzl und Georg Schlögl wechselweise als Consenior und Schriftführer sowie Bbr. Günther Peter als Kassier. Diskutiert und beschlossen wurde dann auch die Aufspaltung der K.Ö.St.V. Ötscherland Scheibbs in einen Aktiven- und einen Altherrenverein, wobei hier die Ausarbeitungen der Bbr.Bbr. Bernhard Fischer und Martin Loschnigg als Entscheidungsbasis herangezogen wurden.

Begonnen hat die Krambambulikneipe nach der akademischen Viertelstunde dann mit einem (couleurstudentischen) Publikum, welches – so traue ich mich zu behaupten – seinesgleichen im Mostviertel sucht. Der weiteste Gast aus Eggenburg angereist, einer der treuesten aus Amstetten, der Philistersenior zwei Tage vor der Kneipe aus China zurück gereist, die Jungen aus dem Osten Österreichs gekommen. Alles in allem eine bunte Mischung aus jung und alt, Bundes- und Kartellbrüdern, Damen und Gästen –so wie wir und das eigentlich vorstellen. Die Zählung der Gäste endete bei Bgm. Ing. Leopold Gansch, der als 31. und letzter Besucher zu unserer Veranstaltung gekommen ist.

  Im Verlauf des Abends erfährt die Zahl der Mitglieder unserer Ötscherland dann zweifachen Zuwachs. Nein, keine Notgeburt von Zwillingen im Kneipsaal. Zuerst wird Bbr. Herwig Wais als Bandphilister in unsere Reihen aufgenommen und schließlich erweitert Andreas Beham durch seine Rezeption noch die Reihen der Aktivitas.

Wenn auch am Ende das Tages der Krambambuli gar war, ein Frevler (Bbr. Manfred Butter) hatte zuvor initiiert, dass für unseren Bbr. Pater Johannes ein Gläschen abgezweigt worden war. Dieses Gefäß wurde dann nach dem Besuch der Messe zu Mariä Lichtmess in der Pfarre Gatterhölzl – wo unser Bundesbruder als Kaplan im Einsatz ist – durch die Bbr.Bbr. Ulrich und Tobias Fidesser überreicht. Anschließend wurde auch noch gemeinsam als ‚tres faciunt collegium’ die Semesterwechselkneipe der ansässigen K.Ö.St.V. Gral besucht.

  Ein großes Danke schön all jenen, die zum Gelingen der Krambambulikneipe beigetragen haben!