Aberglaube

Wegen Terminschwierigkeiten konnte der für einen Freitag den Dreizehnten geplante Vortrag von Pfarrer Hasengst erst eine Woche später stattfinden, trotzdem kam eine große Schar von Kartellbrüdern und einige Gäste zu diesem Abend auf die Bude. Unser Stadtpfarrer rückte einige Formen von Glauben zurecht und wies auf Auswirkungen hin, die durch den Aberglauben, wenn er vom Menschen zu ernst genommen wird, entstehen können. Eine Reihe von Fragen und deren Beantwortung folgte den Ausführungen, ungelöst blieb allerdings, ob denn die üblichen Anwendungen von Gebräuchen im Bereich des Aberglaubens, wie das Klopfen auf Holz oder die Furcht vor der  schwarzen Katze von links denn auch Sünde wäre. Kleine menschliche Schwäche werden vielleicht doch ohne Konsequenzen beim Erscheinen vor Petrus bleiben. Hoffen wir! Toi, toi, toi, ... ?