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1.
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er zu da
Kerschbaumhöhl´n; dem will er seine Wunder weisen in Berg und Tal und
Strom und Feld! 2.
Da Baua do beim Kerschbam oben, der is´ein fleiß´ges Bäuerlein! Sein Grund is mehr als 100 Hektar – die Eigenjagd, die
nennt er sein! 3.
Der Naum vom Kerschbama do ob´m – ist Teufel – fiacht´s eich
net ihr Leit! Glei gema in die Höhln eini – die Finsternis die mocht si
breit! 4.
Die Lampen an den schweiß´gen Stirnen versprühen düst´res Dämmerlicht!
Die Stalaktiten, Stalagmiten erhellen diese Wunderwelt! 5.
Ganz unten do in dera Höhle – do is a lieber kloaner See – vo
do geht’s 50 Meter auffi
– des Sonnenlicht empfaungt uns hell! 6.
Die müden, die zu Hause sitzen, erblickten nicht der Höhle
Pracht! Sie können mit uns nicht erleben, wie Gott die Welt so schön
gemacht! 7. Scho
ois ma eini in die Höhle, da hauma gsogt: a Bier war guat! Jetzt
sitz ma in da Schindlhittn – und jeda sogt: des Bier is guat! |