Krambambulikneipe am 26. Jänner 2002     

Für viele war es sonnenklar –

wie jährlich Ende Januar –

zur Bude wieder hin zu eilen,

Krambambuli dort anzupeilen

   

Schon vorher ging man auf die Suche,

was steht im WWWeben´s Buche,

für Zeremoniell, Rezeptur.

Bei Gott, man schaut´ nicht auf die Uhr!

 

Der Fidi wurde alsbald fündig,

Roméo adaptierte gründlich,

er arbeitet mit Emsigkeit,

doch nicht für alle Ewigkeit!

 

Es darf sich doch auch etwas ändern,

sonst werden wir zu Kleiderständern!

An Diabolus wurde gedacht,

der manches anders hätt´ gemacht!

 

Roméo gab uns auch bekannt,

Krambambuli  von „Kranewitt“ stammt!

Ihr wisset nicht, was Kranewitt ist?

Denkt nach, dass es Wacholder ist!

 

Rum, Zucker Wein und andere Sachen

Krambambuli so köstlich machen!

Als Dominus Krambambuli

Lenkt er heut die Zermonie!

 

Er braut mit großem Akribie

im Finsteren Krambambuli!

Als Zucker, Rum und auch als Wein,

sprangen Ötscherländer ein!

   

 

Der Herr des Abends rief die drei,

Blondl und Knox kamen herbei!

Gleich  auch der Fidi kam herzu –

und fertig war das Team im Nu!

 

Sie erzählten – doch nicht in Moll,

was jede Zutat wirklich soll!

 

Wein vom Besten, Rum aus Kuba,

Heidelbeer´n aus Tschechenland –

durch des Jörgl´s Volksbegehren

jedermann bei uns bekannt!

 

Zucker noch aus Johny´s Marchfeld

gibt dem Ganzen Süßigkeit!

Wenn die Flamme obenauf brennt,

Nur Geduld, s´ist bald so weit!

 

Endlich war der Trank vollendet,

Roméo, teilt Edles aus,

und nach diesem Hochgenusse,

gingen  wir lang´ nicht nach Haus´!

 

Oft die Becher man noch fülltet,

„Sehr zum Wohl!“ man oft noch sagt!

und  das geht noch lang so weiter,

bis die Schwere uns dann plagt!

 

Nichts ist leider übrig blieben!

Alles wurd´ von uns verzehrt,

fröhlich gingen wir nach Hause,

heut´ kein Trübsinn uns beschwert!

 

Und nun sagen wir noch „danke“ –

Romeo!, für uns am Werk!

Wollen auch in einem Jahre,

schenken  D i r  das Augenmerk!

  

Bilder dazu!