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Am
Freitag, den 16. Jänner versammelten sich einige wissbegierige Bundesbrüder
sowie zwei weitere etwas blasse Teilnehmer ohne Haare, Hände und Füße (2
Notfall-Übungs-Puppen) auf der Bude, um den medizinischen Ausführungen von
Bundesbruder Artus und Bundesbruder Hektor zu lauschen. Jeder Anwesende, der
glaubte, sein Erste-Hilfe-Wissen wäre schon irgendwie noch da bzw. würde
er ja e gleich wieder wissen, wurde schon innerhalb der ersten Minute
desillusioniert, als Günter Peter v. Artus uns gleich zu Beginn
aufforderte, alles bisher gelernte zu „vergessen“ und auf die aktuellen
Änderungen (neuen Guidelines) in der Erstversorgung bei Notfällen hinwies.
Weiters wurden die wichtigsten Maßnahmen der ersten Hilfe erläutert und
auch gleich praktisch an den 2 geduldigen Puppen geübt, die trotz einstündiger
Dauerreanimation keine Ermüdungs- und Abnutzungserscheinungen aufwiesen. Im
Laufe dieses Abends denke ich, wurde uns allen wieder bewusst, wie wichtig
es ist, in Notsituation „einfach“ zu reagieren und die unbegründete
Angst vor Fehlern beiseite zu lassen. „Der einziger Fehler ist
letztendlich nur, nichts zu machen“, betonten unsere 2
Rettungsspezialisten. Schockiert zeigten sich an diesem Abend alle
Beteiligten auch über die Tatsache, dass bei Kreislaufstillständen derzeit
je nach Ursache nur 5-10% der Patienten überlebt. Ein Grund dafür ist die
niedrige Rate an Laienreanimationen. Bei optimaler Rettungskette und Frühdefibrillation wären Überlebensraten
von 70-80 % zu erzielen. Schlussendlich war es für uns alle ein sehr informativer Abend, der voll und ganz seinen Zweck erfüllt hat, nämlich, uns wieder einmal vor Augen zu führen, dass erste Hilfe uns alle überall und jederzeit betreffen kann und wie unerlässlich es ist, dann auch zu handeln! Diashow
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